Absage aller öffentlichen Veranstaltungen im Haus!


Aufgrund der Empfehlung seitens internationaler Ärzte und Virologen werden wir bis Ende April alle öffentlichen Veranstaltungen im Haus absagen. Diese sollen im Laufe des Jahres nachgeholt werden, wenn die allgemeine Lage im Gesundheitsbereich stabil ist und die ansteigende Welle von Neuansteckungen beendet ist.





LebensArt

Das Kulturprogramm "LebensArt" bietet Ihnen ein vielfältiges und umfangreiches Angebot für Kultur, Freizeit und Bildung. Erleben Sie mit uns Konzerte, Lesungen und Gottesdienste. Bilden Sie sich weiter mit interessanten Fachvorträgen sowie mit Dia- und Filmvorführungen. Begleiten Sie uns bei Ausflügen in die nähere Umgebung und bleiben Sie körperlich und geistig fit mit unserem Gymnastikangebot und Gedächtnistraining. Für Leib und Seele sorgen wir mit unseren jahreszeitlichen Festen, bei denen wir Ihnen typische Köstlichkeiten servieren und ein unterhaltsames Rahmenprogramm bieten. Entdecken Sie nun die zahlreichen Angebote unseres Kulturprogramms. Wir laden Sie herzlich ein zur „LebensArt“ im Wohnstift Hallerwiese. 

Gerne schicken wir Ihnen unser Veranstaltungsprogramm zu. 

Rufen Sie an unter Telefon 09 11 / 2 72 14 30.

Hier das Programm zum Download: LebensArt März bis Juli 2020

 


MAI


Montag, 4. Mai um 19.00 Uhr

Kurschatten. Das Kuren und Baden in Geschichte & Geschichten

Textauswahl Antje und Martin Schneider, Gabriele Stoll, Pianistin


Berühmte Kurpatienten quer durch die Jahrhunderte geben ihre vielfältigen Erfahrungen in Berichten und Briefen , gereimt oder in Prosa, weiter: Johann Wolfgang von Goethe, Paracelsus, Hermann Hesse, Rose Ausländer, Egon Erwin Kisch, Michél de Montaigne, Sissi und ihr Ehegemahl Kaiser Franz Joseph, Friedrich II. (der »alte Fritz«) und seine Schwester Wilhelmine, Erwin Strittmatter und sogar Karl Marx. Dazwischen Wissenswertes, Amüsantes – manchmal auch Bedenkliches – aus der Jahrtausende alten Geschichte des Bad- und Kurwesens. Natürlich gibt es auch »Promenadenmusik« dazu, und passende musikalische Zitate.

Eintritt: 6,-/ 8,-


Muttertags-konzert

Freitag, 8. Mai 2020 um 17.00 Uhr

EIN FLÜGEL FÜR ZWEI 

Hildegard & Victoria Pohl

Hildegard und Victoria Pohl, beide Pianistinnen, studierten klassisches Klavier. Und beide Frauen teilen sich große Leidenschaften: Klassische Musik, und die Kunst der swingenden Improvisation. Dass bei Mutter und Tochter beides möglich ist, betrachten sie als großes Geschenk. Sie zaubern aus ihrer musikalischen Wundertüte eine Stunde Musik zwischen Chopin und Blues, Mozart und Bossa Nova, Bach und Brubeck, Stevie Wonder und Brahms, spielen vier-,drei-und zweihändig und auch im Stehen -wenns sein muss- und plaudern augenzwinkernd über ihre Situation sich einen Flügel zu teilen.

Eintritt: 7,-/ 9,-


WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

Sonntag, 24. Mai um 16.00 Uhr

“Hawa Nahsira” Konzert 

mit dem Chor der Israel. Kultusgemeinde Nbg e.V.

Leitung: Arkadii Pevtsov

Die Zuhörer erwartet keine jüdische Folkloremusik sondern hebräische Lieder, die die Vorfahren in den Gottesdiensten und an Feiertagen betend gesungen haben. Das Repertoire beinhaltet aber auch moderne Lieder, die in pulsierenden Rhythmen vom gegenwärtigen Lebensgefühl des jüdischen Volkes in Israel und in der ganzen Welt erzählen. Die mitreißenden Melodien dieser Lieder begeistern, sind lebendig, fröhlich, immer in Bewegung, so, wie der jüdische Mensch in allen Zeiten lebendig, fröhlich und immer unterwegs ist. Viele Lieder sind ein ganz persönliches Gebet, ein Psalm, deren Inhalt und Herkunft kurz erklärt werden, so dass die Ohren des Publikums hören und ihre Herzen verstehen können.

Eintritt 5 ,- €


MUSIK & POESIE

Dienstag, 26. Mai um 19.00 Uhr

Schief ins Leben gebaut. Ringelnatz-Soiree

Anna Sutyagina, Konzertpianistin
Robert Gregor Kühn, Schauspieler, Sänger

Im Mai 1903 eröffnet die Traunsteiner Wirtin Kathi Kobus in der Münchner Türkenstrasse 57 die legendäre Künstlerkneipe “Simplizissimus”. Mit ihr ziehen auch ihre Stammgäste wie Frank Wedekind, Olaf Gulbransson und andere im Dunstkreis der gleichnamigen Satirezeitschrift in das neue Lokal ein. Kobus beschäftigt fortan ihre “Hausdichter” Karl Valentin und Joachim Ringelnatz auf der Brettlbühne der Kneipe. Der mittellose Schriftsteller und Maler Ringelnatz verdient sich hier jeden Abend seinen Unterhalt mit dem Vortrag seiner Turn-, Tier- und Seemannsgedichte. Hin- und hergeworfen zwischen obskuren Geschäftsideen, Dichtelei und Broterwerb landet Ringelnatz schließlich mit der Malerin Leonharda “Muschelkalk” Pieper in Berlin.

Robert Gregor Kühn, Schauspieler und Sänger und Anna Sutyagina, Konzertpianistin werfen einen humoristischen Blick zurück in ein Schwabing als Mekka der Kleinkunst und Satire, einem München im Kampf um Ordnungsstrafen wegen Ruhestörung und Zechprellerei. Neben seinem dichterischen Werk, wird auch der bildenden Künstler Ringelnatz als Zeichner, Karikaturist und Maler gewürdigt, der als Universalkünstler einen unverstellten Blick auf die Ereignisse und Zerwürfnisse der Weimarer Republik gewährt.

Der literarische Schwerpunkt der Soiree bilden die Motive aus dem literarischen und biographischen Werk von Joachim Ringelnatz, Kathi Kobus und Leonharda Pieper, Mit Klaviermusik und Chansons von Darius Mihaud, Cyril Scott, Jacque Ibert, Irving Berlin usw.

Anna Sutyagina, in Tomsk (Russland) geboren studierte Klavier und Literaturwissenschaften in Russland, mit Auslandssemestern in Oklahoma -USA und Frankfurt am Main, sie erhielt zwei Stipendien: The American Collegiate Consortium und DAAD.

Eintritt: 6,-/ 8,-


Fridays for Worship

Freitag, 29. Mai um 17 Uhr

Mit Dany McFarlane (Lobpreisleiter) und Susanne Radloff (Moderation)

Kapelle im Wohnstift Hallerwiese, Praterstr. 3, Nürnberg
Eintritt frei!



JUNI


Mittwoch, 17. Juni um 17.00 Uhr

Konzert mit dem Ensemble Trigane

Solist: Peter Brockerhof

Es erklingen bekannte Schlager wie Arrivederci Roma, Marina, Capri Fischer, Chitarra Romana, Santa Lucia, Torna a Sorriento.

Eintritt: 6,-/ 8,-


KAMMERMUSIKABEND - HIGHLIGHT

Mittwoch, 24. Juni um 18.30 Uhr

Dalberg-Quartett“, Regensburg

Solistin: Sigrun Vortisch, KLarinette

Sigrun Felicitas Vortisch, ehemals Segelfliegerin über dem Sudetenland, Böhmen und Mähren, möchte auch als Klarinettistin die vielfältigen, künstlerischen Bande zwischen den deutsch-österreichischen und böhmisch-märischen Kulturräumen pflegen. Vor diesem Hintergrund entstand das Programm, das einen Bogen von dem sudetendeutschen Heinrich Simbriger, über den märischen Anton Reicha bis hin zum böhmischen Antonin Dvořák spannt. Dabei stellt besonders das Reicha-Klarinettenquintett Op. 89 eine glückliche, musikalische Synthese zwischen Wienerblut und slawischer Lebensfreude dar. Zudem darf man dieses Werk als ein - zu Unrecht selten gespieltes - Juwel der Klarinetten- und Kammermusikliteratur bezeichnen.
Vortisch, u.a. auch Solistin bei Kammerkonzerten des hr-Sinfonieorchesters, wird von der Presse gelobt aufgrund ihres „innig-geschmeidigen Tons, …voller Wärme, vollendet virtuos, … und beweist die tief berührende Musikalität der Klarinettistin…“).

Das „Dalberg-Quartett“ Regensburg, bestehend aus Musikern des „Philharmonischen Orchester Regensburg“, zeichnet sich durch größten Nuancenreichtum, volle Klangintensität und überschäumendes Temperament aus.

Eintritt: 8,-/10,-


Fridays for Worship

Freitag, 26. Juni um 17 Uhr

Mit Dany McFarlane (Lobpreisleiter) und Susanne Radloff (Moderation)

Kapelle im Wohnstift Hallerwiese, Praterstr. 3, Nürnberg
Eintritt frei!


JULI


Mittwoch, 1. Juli um 17 Uhr

Zauber der Romantik

Klavierabend mit Vladimir Valdivia

1970 in Lima/Peru geboren, begann Vladimir Valdivia im Alter von 5 Jahren seine musikalischen Studien am Conservatorio Nacional de Musica in Lima. Früh schon gab er in Peru, Ecuador, Chile, Bolivien und Brasilien Konzerte und spielte als Solist mit mehreren Orchestern zusammen. 1988 schloß er sein Studium in Lima mit dem Diplom ab und bekam die Goldmedaille mit Auszeichnung. 1989 kam Vladimir Valdivia erstmals nach Deutschland. Hier wurde er in die Meisterklasse von Prof. Ludwig Hoffmann an der Münchner Musikhochschule aufgenommen. 1990 gewann er ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. 1991 ging er bei einen Wettbewerb für Rundfunkaufnahmen des Bayerischen Rundfunks und Hessischen Rundfunks als Sieger hervor.

Sie hören Werke von Beethoven, Schubert, Chopin, Albeniz, De Falla u.a.

Eintritt: 5,-/ 7,-